Wednesday 13th December 2017,
Auszeit mit Kindern

Tolles Tauchen in Komodo Indonesien

In Komodo fahren wir nach der Drachenbesichtigung in eine andere Bay, um zu tauchen. Wir Motoren eine Stunde und werfen in der Bay den Anker. Daddy und ich machen unser Divegear fertig um in der Nähe einen Tauchgang zu machen. Mami und Paula helfen uns und machen sich fertig um im Dinghy aufzupassen oder zu Schnorcheln. Wir fahren zu einem Coral Patch, der zum Tauchen gut genug ist. Daddy und ich springen ins Wasser und tauchen ab. Mami und Paula haben die Aufgabe uns vom Dinghy hinterherzufahren, falls wir zu sehr abtreiben. Daddy und ich gehen auf 12m und bleiben auf der Tiefe. Wir schwimmen ein wenig herum, sehen tolle Korallen und hübsche Fische.

Beeindruckende unterwasserwelt beim Tauchen in Komodo Indonesien
Korallen, soweit das Auge reicht

Nach ca. 20 Minuten tauchen wir langsam wieder auf und machen auf 5m einen 3-minütigen Safetystop. Dann durchbrechen wir die Wasseroberfläche.

Der Skipper der hapa an sasa nach einem Tauchgang in Komodo Indonesien
Jeder Tauchgang geht mal zu Ende

Mami und Paula sammeln uns auf und wir erzählen ihnen von den vielen tollen Unterwasserlebewesen, die wir beobachten konnten. An Bord spülen Daddy und ich unsere Tauchsachen mit Süßwasser ab und ziehen uns trockene Sachen an. Dann trinken wir erst einmal ein Wasser, da man beim Tauchen meistens einen trockenen Mund kriegt. Am übernächsten Tag fahren wir wieder in eine andere Bay, sie liegt ca. eine Stunde weit weg. Dort sehen wir etwa 5 andere Tauchboote.

Die Zahl der Tauchspots in Komodo Indonesien ist einfach beeindruckend
In Komodo gibt es ziemlich viele Tauchspots

Die hapa na sasa geht in einer traumhaften Ankerbuch in Komodo vor Anker
Schöne Ankerbucht in Komodo

Wir fahren gerade ins Riff rein, als plötzlich eine Drohne über uns hinwegfliegt. Wir suchen einen Ankerplatz und werfen den Anker.

Beeindruckende Schönheit der Ankerbucht in Komodo Indonesien
Die hapa na sasa sucht einen Ankerplatz

Daddy taucht den Anker ab (ohne Tauchgear! ☺). Danach fährt er zu dem Tauchboot, zu dem die Drohne gehört. Er möchte den Drohnenfilm haben. Nach einer guten halben Stunde kommt er zurück. Er hat den Film bekommen. Wir schauen ihn gleich auf dem Computer an. Es sind tolle Ausschnitte dabei, wo man das flache Wasser und die Korallen gut sehen kann. Daddy und ich beschließen, hier einen Tauchgang zu machen. Am Nachmittag machen Daddy und ich unsere Jackets fertig. Mami und hilft uns, beim Dinghy beladen. Dann geht es los. Wir suchen uns einen schönen Cabbage Patch. Daddy und ich tauchen ab.

Louisa bei einem Tauchgang in Komodo
Unterwasser-Selfie

Wir sehen ca. 45 Minuten lang mehrere Schildkröten, die langsam durchs Wasser gleiten. Eine von ihnen hat sich in ein paar Korallen versteckt und schläft. Ein süßer Anblick!

Diese Schildkröte frisst gemütlich in dem Cabbage Patch in Komodo
Wo ist die Schildkröte?

Diese Schildkröte schwebt schwerelos über das Cabbage Patch
Schildkröte im Cabbage Patch

Da nach diesem Tauchgang alle unsere Flaschen leer sind, fragen wir einfach eines der Tauchboote, die mit Gästen tauchen gehen. Sie füllen unsere Flaschen gerne auf. Sie bitten uns an Bord und bieten uns etwas zu trinken an. Daddy unterhält sich mit einem Mann namens Shaun. Ich werde von einer jungen Frau angesprochen, die gerade zu einem Instructor, also einer Tauchlehrerin, ausgebildet wird. Sie ist Meeresbiologin und interessiert sich sehr für unsere Reise.

Die Ikan Buru liegt neben uns an der Mooring in Komodo
Unsere Freunde auf der IKAN BIRU

Als unsere Flaschen aufgefüllt sind, fahren wir an Bord. Paula hatte sich gewünscht, einen Film zu gucken, den sie aussucht. Während Daddy und ich unsere Flaschen füllen ließen, hat sie mit Mami einen Film ausgesucht. Er heißt THE FANTASTIC MR. FOX. ROALD DAHL hat das Buch dazu geschrieben. Wir schauen den Film auf Deutsch an. Am nächsten Tag fahren wir mit dem Dinghy (mit den Tauchsachen ☺) zu einem uns empfohlenem Mantatauchspot, da Daddy mit Mantas tauchen wollte. Während wir noch nach einer nicht so tiefen Stelle suchen, hören wir einen Schrei von Paula. Sie hatte einen riesigen Manta springen sehen. Wir finden eine Stelle, an der man tauchen kann und Daddy und ich gehen ins Wasser. Da an dieser Stelle viel Strom hat, nehmen wir die Tauchboje mit. Daddy und ich gehen runter. Hier unten ist der Strom so stark, dass wir einen coolen Drift Dive machen. Ein Drift Dive ist ein Tauchgang, den man an einer Stelle mit viel Strom macht, wie z.B. einem Pass. Dann lässt man sich vom Strom treiben.
Wir sehen viele abgestorbene Korallen und leider nur wenige Fische. Außerdem haben wir keinen einzigen Manta gesichtet. Wir machen einen dreiminütigen Safetystop bei 5m und tauchen auf. Mami nimmt uns unsere Tauchsachen ab und wir düsen zum Schiff. Dort behandeln Daddy und ich unser Gear und hängen unsere Wetsuits anschließend zum Trocknen auf. Dann gibt es Mittagessen.

Mein erster Night Dive

Am nächsten Tag schlägt Daddy mir vor, heute Nacht einen Night Dive zu machen. Ich sage sofort JA, denn es wäre mein Erster. So vergeht der Tag mit Vorfreude auf den Night Dive. Als es dämmert machen Daddy und ich uns fertig. Wir wollen vom Boot tauchen, und zu einem nahegelegen Riff schwimmen (Unterwasser! ☺) Wir gehen ins Wasser und tauchen ab. Wir schwimmen und schwimmen und sehen nur SAND! Wir schwimmen weiter, in der Hoffnung, gleich das Riff zu sehen, aber es kommt nichts. Das Einzige was wir sehen ist ein sehr giftiger Feuerfisch und Sand. Als meine Flasche schon fast leer ist, sehen wir das Riff und ein paar andere Nightdiver. Wir haben gerade mal 10 Minuten am Riff, als meine Luft knapp wird.
Wir tauchen auf und leuchten mit der starken Tauchlampe in den sternenklaren Nachthimmel. Dieses Signal hatten wir mit Mami ausgemacht, dass sie uns mit dem Dinghy abholt. Plötzlich hören wir ein Motorengeräusch, aber es ist nicht Mami, sondern ein Mann der die anderen Nightdiver zum Tauchschiff zurückfährt. Er hatte gedacht, wir seien abgetriebene Nightdiver eines Tauchbootes. Er dampft wieder ab. Da hören wir erneutes Motorendröhnen. Diesmal ist es Mami. Sie sammelt uns auf und wir fahren zur hapa na sasa.

Am nächsten Tag beim Frühstück merken Daddy und ich warum wir nur Sand gesehen haben, wir sind in die falsche Richtung geschwommen. Wir überlegen, ob wir an diesem Abend noch einen Nightdive machen sollen, aber an einem anderen Platz. Am Abend stellen wir die Tauchsachen ins Dinghy und Mami begleitet uns zu dem Spot. Es soll dort viele Schildkröten geben. Daddy und ich tauchen ins Wasser und kurze Zeit später sehen wir schlafende Schildkröten, schlafende Fische uns Cabbage Corals. Wir genießen den Anblick schlafender Meerestiere. Wir tauchen wieder auf und fahren nach Hause. An Bord essen wir und Daddy und ich schwärmen Mami und Paula von der schönen Nachtunterwasserwelt vor.
ENDE

Like this Article? Share it!

About The Author

3 Comments

  1. Alex 8. Dezember 2016 at 9:06

    Liebe Louisa,
    das ist wirklich ein sehr spannender, toller Bericht!! Du hast das so lebhaft und farbenfroh geschildert, dass man sich fühlt, als wäre man dabei gewesen. Ich werde es nachher auch Jule zeigen, die heute zu Hause geblieben ist, weil sie Bauchweh hat.
    Weiterhin viel Spaß und eine schöne Weihnachtszeit.
    Liebe Grüße aus der sonnigen, aber klirrend-kalten Heimat.
    Alex

    PS: Bitte in Eurem Bericht noch den Autor auf „Louisa“ umändern!!!

  2. Stephie 11. Dezember 2016 at 19:31

    Liebe Louisa!
    Dein Bericht ist wirklich großartig und hoch interessant, die Tauchgänge, im wahrsten Sinne des Wortes, phantastisch ! Was ihr dort unten in 12 m Tiefe gesehen habt muss unglaublich schön gewesen sein, kaum vorstellbar. Deinen Bericht hast du auch wieder mit tollen Fotos dokumentiert, vielen Dank !!! Dann beschreibst du deinen ersten und zweiten Night Dive. Schlafende Fische und Schildkröten zu sehen – das Naturereignbis stelle ich mir auch ganz besonders schön und eindrucksvoll vor.
    Louisa, du hast wieder meine volle Bewunderung und ich bin sehr stolz auf dich. Es umarmt dich ganz fest deine Großmama

  3. Renate von der Burg 20. Dezember 2016 at 10:48

    Hallo Louisa, … Du machst Deinem Papa ganz schoen Konkurrenz! … Mit grossem Interesse habe ich ihn gelesen! Er ist spannend und aufregend zugleich! Ich finde auch, dass Du ganz schoen mutig bist!
    Liebe Gruesse und gutes Weitersegeln! Gruess auch die Eltern und Deine Schwester von mir! … Du kennst mich nicht, aber vielleicht kann Deine Mama Dir erklaeren, wer ich bin? Ich wuensche Euch allen auch ein schoenes Weihnachtsfest und alles, alles Gute fuers Neue Jahr!! … und eine Menge weitere aufregende und interessante „TURNS“ ! (toeoens
    oder so)

Leave A Response